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Besonderen Dank  

  • Becky Palm-Schroetter für die englische Übersetzung
   

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Mit dem Thema „Integration von Minderheiten und Benachteiligten– Roma, Flüchtlinge und Migranten“ startet das Gymnasium der Stadt Kerpen ein drei-jähriges, europäisches Bildungsprojekt Erasmus+ mit zwei weiteren Schulen aus dem europäischen Raum, IES Tamogante in Santa Lucía de Tirajana, Gran Canaria (Spanien ) und das Vay Adám Gimnázium Baktalórántházi in Ungarn.

Schon im September 2015 fanden die ersten Vorbesprechungen auf Gran Canaria statt.

Von links: Tatjana Strucken, Schulleiterin der Europaschule Kerpen, Nasci Muñoz, Schulleiterin von der IES Tamogante –Schule, E. Löwe- López, Koordinatorin des Projektes und Esteban Álvarez, Projektleiter der spanischen Schule.

In Deutschland (Januar 2016) trafen sich die Koordinatoren des Projektes aus Ungarn, Gabriela Bogdán (links), und Spanien, Mónica Trabadelo und Esteban Álvarez (links neben der Schulleiterin des Gymnasiums Kerpen), um weitere Planungsschritte festzulegen.

Da Minderheiten und Benachteiligte, wie z.B. auch Flüchtlinge, bereits zum multikulturellen Bild der Schulen gehören, sehen wir das Thema Integration als besonders relevant an, um ein gutes Zusammenleben zu gestalten. Ganz besonders wichtig ist es allerdings zum jetzigen Zeitpunkt, wo eine europäische Neugestaltung eingeläutet wird, aber auch vermehrt Rassismus und Fremdfeindlichkeit in der Gesellschaft erkennbar werden.

Durch die Entwicklung von Integrationsprojektbausteinen, was unser Hauptziel ist, und die gesellschaftliche Aufklärungsarbeit setzen wir ein Zeichen gegen soziale Ausgrenzung und fördern Gerechtigkeit. Gleichzeitig streben wir die Implementation von diesen Maßnahmen in der Schule an.

Ein wichtiges Ziel dieses Projekts ist es, die Projektschüler und Jugendlichen dazu anzuregen, aktiv an der Gestaltung eines neuen Europas mitzuwirken, und sie zu befähigen, nachhaltige Projektideen zu entwickeln sowie ein besonderes Augenmerk auf soziale Belange der Gesellschaft zu legen.

Vor allem streben wir eine allgemeine Sensibilisierung für Minderheiten auf Schul-,familiärer, lokaler und regionaler Ebene an. Damit wollen wir über den direkten schulischen Wirkungskreis hinaus zur Integrationsidee in der Gesellschaft, am Arbeitsmarkt und letztendlich in der Gesellschaft beizutragen.

Wir erwarten die Mitwirkung der ganzen Schule, außerdem die der Eltern und Vertreter verschiedener Institutionen, wie z.B. der Stadt, sodass die Nachhaltigkeit des Projektes auch nach Ende der Projektzeit gewährleistet ist.

BESCHREIBUNG DER AKTIVITÄTEN

  • Prüfung bereits bestehender Projekte auf Nachhaltigkeit und Effektivität.
  • Entwicklung nachhaltiger Integrationsprojekte: Planung, Durchführung, Auswertung.
  • Planung, Durchführung einer Podiumsdiskussion zum Thema „Toleranz und Integration“.
  • SuS übernehmen Aufgaben in der Projektdurchführung (z.B. Präsentation des Projektes in Hauptschule), entwickeln Unterrichtsmaterialien (Themen: Rassismus, Heimat, Flucht), bereiten die Austauschbesuche vor (z.B. durch das Erstellen von Sprachkatalogen, die Planung von Ausflügen, Vorträgen und Projektwanderausstellung) und Aktionen zur Sensibilisierung für Minderheiten, wie etwa zum Herbstlauf, Fest der Kulturen, Schuljubiläum und Europawoche.
  • Planung und Durchführung einer Tournee in Ungarn, Präsentation der Projektergebnisse.

BESCHREIBUNG DER ERGEBNISE, WIRKUNG DES ZU ERWARTENDEN LANGFRISTIGEN NUTZENS

  • Sammlung von nachhaltigen Integrationsprojekten zur Förderung von Integration; Workshops in Partnerschulen für die Entwicklung von dauerhaften Integrationsprojekten in Zusammenarbeit mit Stadt und Vereinen
  • Implementierung interkultureller Bausteine im Schulprogramm: Etablierung einer interkulturellen Woche und von Projekten, interkulturelle Begegnungen, langfristigen Schülermobilitäten
  • Verbreitung von Unterrichtmaterialien
  • Interessenzuwachs an Schulen, Fremdsprachen zu erlernen, besonders Deutsch
  • Erfahrung der Vielfalt als Chance, indem das große Potential erkannt wird, das im Anderen, Fremden und dem Neuen steckt.
  • Förderung des Gefühls, ein einheitliches, offenes und engagiertes Europa zu entwickeln und zu stabilisieren trotz aktueller Krisen.