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Besonderen Dank  

  • Becky Palm-Schroetter für die englische Übersetzung
   

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Mehr als 60 Schüler, mehr als 22 Nationalitäten, alle mit unterschiedlichen Denkweisen, unterschiedlichen Träumen, Stärken und Talenten treffen in diesem Projekt aufeinander mit einem gemeinsamen Ziel: Die Probleme von Minderheiten verstehen und Lösungsansätze entwickeln.

Die Zusammenarbeit von Schülern aus verschiedensten sozialen Schichten, Herkunftsorten, mit verschiedenen Lern- und Arbeitseinstellungen soll nicht nur eine persönliche Bereicherung sein, sondern auch die Motivation für das Lernen in der Schule stärken. Daher bauen wir bei unserem Projekt auf positive Erlebnisse, positives Feedback und das Teilen persönlicher Erfolgserlebnisse.

Die Vielfalt unseres Projektes bietet allen Schülern die Möglichkeit, sich kreativ, aber auch praktisch und technisch einzubringen und somit ihre individuellen Talente zu nutzen, aber auch gleichzeitig neue Herausforderung zu sehen und anzunehmen.

„Wir sind Schüler der 9. und 10. Klasse des Ádám Vay Gymnasium, Agrarberufsschule und Schülerheim. Unsere Schule liegt im Nordosten Ungarns, in Baktalórántháza, ca. 80 km von Rumänien entfernt. Der Anteil von Roma an unserer Schule ist sehr groß und daher kann man von einer Benachteiligung der Minderheiten ausgehen.
Die Teilnahme an diesem Projekt bedeutet uns sehr viel, da wir darin eine große Chance für unsere Zukunft sehen: Wir sind offen zu lernen, neugierig, was uns in den Projektländern erwartet und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“

„Insgesamt sind wir 20 SchülerInnen aus verschiedenen Klassen der Mittelstufe des IES Tamogantes. Obwohl unsere Schule nur 400 SchülerInnen zählt, haben wir einen großen Migrantenanteil oder benachteiligte Kinder, die hier zusammenkommen. Das „Miteinander stellt bei uns eine große Herausforderung dar“.

„Wir erhoffen uns mit diesem Projekt nicht nur das Kennenlernen anderer Kulturen sondern vor allem eine gemeinsame Erarbeitung verschiedener Projektbausteine. Große Freude werden dabei die Zusammenarbeit und der Austausch mit anderen Kindern und Jugendlichen machen. Diese gemeinsame Projektarbeit soll uns weiterbringen in unserer Akzeptanz und Integration in unserer Schule und in unserem Land“.

Wir sind sehr froh, an so einem Projekt teilnehmen zu können!

„Wir sind ca. 17 Schüler der Klasse 8 bis 10. Unsere Familien kommen aus Polen, Türkei, Russland, Griechenland, unsere Lehrerin sogar aus Spanien und natürlich auch aus Deutschland. Der Altersunterschied ist kein Problem, im Gegenteil, wir unterstützen uns alle gegenseitig“.

Dieses Projekt wird auch die Förderangebote für Kinder aus Migrantenfamilien und /oder benachteiligten Familien an unserer Schule bereichern und ergänzen.

„Wir arbeiten mit Flüchtlings- und Migrantengruppen der Adolph-Kolping Schule gemeinsam in einer Arbeitsgemeinschaft.“.

Foto: Frau Akcicek (links), Leiterin der Integrationsklasse der Adolph-Kolping-Schule, mit Schülern der Integrationsklasse und der Schulleiterin, Frau Mohlberg-Meyer.

„Wir kommen aus Syrien, aus dem Kosovo, aus dem Irak, aus Bulgarien, aus Aserbaidschan, aus Polen, aus Albanien, aus dem Irak. Die Zusammenarbeit macht uns sehr viel Spaß, vor allem die sportlichen Aktivitäten. Dieses Projekt wird allen Teilnehmern einen besseren Sinn für Integration zeigen und mehr Verständnis für einander schaffen“

Foto: Auf deutscher Seite wird dieses Projekt durch die Leitung von Frau Löwe-López (links) sowie durch die Integrationsbeauftragte des Gymnasiums, Frau Friedrich, gestaltet.

Foto: Frau Bogdàn, übernimmt in Ungarn die Leitung des Projektes zusammen mit Frau Labocz-Babiczund (links) und Frau Banu (rechts)

Beim 1. Projekttreffen auf Gran Canaria (31.1.-11.2.2017) waren weder Sprachbarriere noch Herkunft ein Hinderniss, um zusammen zu kommen.