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  • Rebecca Palm-Schroetter für die englische Übersetzung
   

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Eröffnung der Fotoausstellung gegen Rassismus und Ausgrenzung: ein großer Erfolg

Am 13.12.18 wurde im Haus für Kunst und Geschichte die Fotoausstellung „Auch wir sind Europa“ festlich eröffnet.

Im Zentrum der Ausstellung stand die Vielfältigkeit der Kultur der Roma als Teil Europas sowie die Dokumentation junger Flüchtlinge in Deutschland und Migranten in Spanien von ihren Träumen und ihrem Prozess der Integration in den jeweiligen Zielländern.

Diese Ausstellung möchte zeigen, dass Europa sich nicht durch seine geographischen Grenzen, sondern durch seine Vielfalt auszeichnet.

Besonders gut verdeutlicht wurde diese Vielfalt durch die Produkte und Ergebnisse des Projektes, z.B. ein Kochbuch mit Lieblingsrezepten aus vielen Ländern, Postkarten oder der dreisprachigen Projekthymne, die auch bei der Ausstellung präsentiert wurden.

Begrüßt wurden die Gäste von Frau Harke-Schmidt, der Hausherrin und Archivarin der Stadt Kerpen, der Schulleiterin Frau Strucken, die in ihrer Ansprache zu dem Fazit kam, dass Einwanderung und die Integration der Neuankömmlinge „normale Vorgänge“ sind und in der Folge eine Bereicherung der aufnehmenden Gesellschaft bedeuten.

Das zeigt nicht nur das Erasmusprojekt, sondern auch die gelebte Vielfalt am Gymnasium Kerpen. Die Integrationsbeauftragte der Stadt Kerpen, Frau Seiche, begrüßte herzlich alle Anwesenden und drückte ihre Bewunderung für die engagierten Schülerinnen und Schüler aus.

Dann wurde die Stimmung emotional: Nach dem alle die Projekthymne Basta ya! (Es reicht!) und die Roma Hymne zusammen sangen, fassten einzelne Beteiligte, Schüler und Eltern in einem Satz zusammen, was das Projekt für sie bedeutet. Der Kernsatz lautete: Auch ich bin Europa. „Diese Momente treiben mir jedes Mal die Tränen in die Augen“, sagt später Christian Schröer, Gründer der bundesweit einzigartigen Initiative Platz der Integration in Kerpen und der Nachbarschaftsinitiative Auch WIR sind Sindorf und Initiator des Kerpener Integrationsfestes.

Hier kann man die Videos von der Ausstellung sehen